Peter Peyer
19.08.2001, 00:13
seit der eröffnung der verlängerten westpiste 08/26 hätte man annehmen dürfen, dass vermehrt auf dieser um 220 meter verlängerten piste gestartet wird. dem ist aber nicht so. obwohl eap-commandant thummel anläss-lich einer pk anfangs juni bekannt gab, die piste 26 würde zur präferenziellen startpiste erklärt und progressiv in betrieb genommen, so dass rd. 20-40% der abflüge auf dieser piste stattfinden könnten, bleibt die piste kaum benutzt. welches sind die gründe dafür?
bei einem kürzlichen besuch auf dem twr des eap erfuhr ich folgendes: der diensthabende shift-leader erklärte mir, dass die frz. regelung eine gleichzeitige benutzung zweier sich kreuzender piste verbiete. dazu komme, dass der abflugweg von piste 26 die anfliegenden flugzeuge störe. im weiteren sei die bevölkerung westlich des eap bereits schon über gebühr mit lärm belastet, so dass man nicht geneigt sei, noch mehr abflüge in den westsektor zu steuern. ich frage mich nun, war die pistenverlängerung, die immerhin rund 7 mio. chf gekostet hat, eine reine alibiübung. es scheint so, denn die pistenverlängerung kam in erster linie zustande, weil die regierungen der kantone bs/bl im vorfeld der abstimmung über den ausbaukredit ins feld führten, flankierende massnahmen müssten ergriffen werden, um die lärmbelastung besser zu verteilen. dazu gehörten auch vermehrte starts nach westen auf der zu verlängernden piste. tatsächlich aber starten auch kaum crossair-flugzeuge auf der westpiste. es scheint, als ob von seiten der eap-flugsicherung die westpiste boykottiert würde. ist dies das ende der story, oder wird es politische interventionen brauchen, um die westpiste bei flugsicherung und airlines beliebter zu machen?
bei einem kürzlichen besuch auf dem twr des eap erfuhr ich folgendes: der diensthabende shift-leader erklärte mir, dass die frz. regelung eine gleichzeitige benutzung zweier sich kreuzender piste verbiete. dazu komme, dass der abflugweg von piste 26 die anfliegenden flugzeuge störe. im weiteren sei die bevölkerung westlich des eap bereits schon über gebühr mit lärm belastet, so dass man nicht geneigt sei, noch mehr abflüge in den westsektor zu steuern. ich frage mich nun, war die pistenverlängerung, die immerhin rund 7 mio. chf gekostet hat, eine reine alibiübung. es scheint so, denn die pistenverlängerung kam in erster linie zustande, weil die regierungen der kantone bs/bl im vorfeld der abstimmung über den ausbaukredit ins feld führten, flankierende massnahmen müssten ergriffen werden, um die lärmbelastung besser zu verteilen. dazu gehörten auch vermehrte starts nach westen auf der zu verlängernden piste. tatsächlich aber starten auch kaum crossair-flugzeuge auf der westpiste. es scheint, als ob von seiten der eap-flugsicherung die westpiste boykottiert würde. ist dies das ende der story, oder wird es politische interventionen brauchen, um die westpiste bei flugsicherung und airlines beliebter zu machen?