EAPFORUM.CH
17.12.2002, 07:08
AKTUELLES VON DER SCHWEIZER „SUPER CONNIE“
Obwohl die breite Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten nur noch sehr wenig die Super Constellation Flyers Association (SCFA) hörte, waren die vergangenen Monate die wohl bisher ereignisreichsten dieses Projekts, eine Lockheed Super Constellation ab der Schweiz fliegen zu lassen.
Bereits Ende August 2002 hatte der Vorstand der SCFA nämlich beschlossen, die Instandstellungsarbeiten an der eigenen Maschine, der Lockheed L-1049B Super Constellation N105CF, einzustellen. Gründe dafür waren einerseits die rigorosen Auflagen der amerikanischen Zivilluftfahrtsbehörde (FAA), welche es dem Verein verunmöglichten, das Flugzeug in der angestrebten Standard-Klasse, welche Flüge mit Passagieren zulässt, zu zertifizieren. Andererseits kam es auch zu Problemen bei den Instandstellungsarbeiten. Dringend benötigte Ersatzteile konnten nicht rechtzeitig beschafft werden. Auch bei den Revisionsarbeiten an den vier Propellern kam es zu unvorgesehenen Verzögerungen. Zudem spielten auch finanzielle Überlegungen insofern eine Rolle, dass der SCFA-Vorstand vorderhand kein Geld mehr ausgeben wollte, da im Moment nur im Entferntesten eine Chance besteht, eine Zulassung für Passagierflüge zu erreichen.
Umgehend hat der SCFA-Vorstand Alternativen geprüft, welche es möglich machen soll, eine Lockheed L-1049 Super Constellation nach Europa zu bringen und selbstverständlich auch mit Passagieren fliegen zu lassen.
An einer weiteren, von rund 200 Mitgliedern des Super Constellation Supporters Club (SCSC) und der Super Constellation Flyers Association (SCFA) besuchten, Informationsveranstaltung wurden nun am 14. Dezember 2002 auf dem Flughafen Genève-Cointrin die letzten News des Projekts präsentiert. Der wichtigste Punkt dabei war die Mitteilung, dass die SCFA auf ein anderes Flugzeug zu wechseln, und zwar auf die bereits seit einiger Zeit schon liebevoll restaurierte Lockheed L-1049F Super Constellation N73544 aus Camarillo, Kalifornien.
Diese 1955 gebaute Maschine, hat nur gerade 16'000 Flugstunden absolviert, verfügt über die originalen rechteckigen und ist zur Zeit für die Beförderung von 19 Passagieren und kann auch für deine Kapazität von 40 Passagieren entsprechend nachgerüstet werden. Anlässlich eines Checkfluges vor einigen Wochen konnten sich Francisco Agullo (Präsident SCFA), Ernst Frei und Peter Manzoni (beide Vorstand SCFA) bereits ein Bild vom sehr guten Zustand der Maschine machen. Wie weiter von Francisco Agullo und Peter Manzoni mitgeteilt wurde, soll die Maschine von einem Mitglied des SCFA und dem Hauptsponsor gekauft und anschliessend an die Super Constellation Flyers Association verleast werden. Dabei hat die SCFA das Recht, jederzeit die Maschine zu kaufen. Die Verhandlungen betreffend den Kauf- und Mietverträgen sind derzeit noch im Gange, sollte jedoch in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Wann die Überführung in die Schweiz stattfinden wird und ob die Maschine auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg oder anderswo stationiert wird, wurde jedoch nicht mitgeteilt.
Für die bisherige Maschine, der N105CF gibt es nun verschiedene Verwendungsmöglichkeiten, so kann sie beispielsweise als nahezu unerschöpfliches Reservoir an Ersatzteilen dienen, oder komplett überholt an ein Museum verkauft werden. Nach einer Fertigstellung der Arbeiten könnten bei einem solchen Vorhaben sicherlich die notwendigen Papiere von FAA für eine Experimental-Zulassung (analog der niederländischen Gruppierung) erhalten werden. Dieses Flugzeug konnte ja im vergangenen September 2002 von Avra Valley nach Amsterdam überflogen werden und soll nun in einem neuen Museum Aviadome statisch ausgestellt werden.
Zur Vereinfachung der Organisation und der Administration erhalten in den kommenden Monaten auf Beschluss der SCFA der Super Constellation Flyers Association (SCFA) alle Mitglieder des Super Constellation Supporters Club (SCSC) das Angebot, der SCFA als „Supporter Members“ ohne Stimm- und Wahlrecht beizutreten. Die Mitglieder (bisher bereits knapp 1'000) geniessen dabei wie bisher von Vorteilen, wie der Möglichkeit, mit der Super Constellation mitzufliegen (Mitgliederbeitrag zuzüglich Flugpreis), 25 % Rabatt auf Souvenirartikel, den ermässigten oder kostenlosen Zutritt zu ausgewählten Flugveranstaltungen oder anderen Events, Informationen via Newsletter und den Erhalt des Bordmagazins sowie selbstverständlich den Besuch der jährlich stattfindenden Informations-veranstaltungen des SCFA. Anlässlich der kommenden Jahresversammlung des SCSC soll dann die Auflösung entsprechend den Statuten vorgeschlagen werden.
Werner Soltermann / 16.12.2002
Homepage der Camarillo-Connie (http://www.members.tripod.com/~N73544/) (leider mit zu viel Werbung :mad: )
Foto der N73544 (http://www.aerpix.net/AP-HP/APHP104/APHP104Photo08.htm)
Obwohl die breite Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten nur noch sehr wenig die Super Constellation Flyers Association (SCFA) hörte, waren die vergangenen Monate die wohl bisher ereignisreichsten dieses Projekts, eine Lockheed Super Constellation ab der Schweiz fliegen zu lassen.
Bereits Ende August 2002 hatte der Vorstand der SCFA nämlich beschlossen, die Instandstellungsarbeiten an der eigenen Maschine, der Lockheed L-1049B Super Constellation N105CF, einzustellen. Gründe dafür waren einerseits die rigorosen Auflagen der amerikanischen Zivilluftfahrtsbehörde (FAA), welche es dem Verein verunmöglichten, das Flugzeug in der angestrebten Standard-Klasse, welche Flüge mit Passagieren zulässt, zu zertifizieren. Andererseits kam es auch zu Problemen bei den Instandstellungsarbeiten. Dringend benötigte Ersatzteile konnten nicht rechtzeitig beschafft werden. Auch bei den Revisionsarbeiten an den vier Propellern kam es zu unvorgesehenen Verzögerungen. Zudem spielten auch finanzielle Überlegungen insofern eine Rolle, dass der SCFA-Vorstand vorderhand kein Geld mehr ausgeben wollte, da im Moment nur im Entferntesten eine Chance besteht, eine Zulassung für Passagierflüge zu erreichen.
Umgehend hat der SCFA-Vorstand Alternativen geprüft, welche es möglich machen soll, eine Lockheed L-1049 Super Constellation nach Europa zu bringen und selbstverständlich auch mit Passagieren fliegen zu lassen.
An einer weiteren, von rund 200 Mitgliedern des Super Constellation Supporters Club (SCSC) und der Super Constellation Flyers Association (SCFA) besuchten, Informationsveranstaltung wurden nun am 14. Dezember 2002 auf dem Flughafen Genève-Cointrin die letzten News des Projekts präsentiert. Der wichtigste Punkt dabei war die Mitteilung, dass die SCFA auf ein anderes Flugzeug zu wechseln, und zwar auf die bereits seit einiger Zeit schon liebevoll restaurierte Lockheed L-1049F Super Constellation N73544 aus Camarillo, Kalifornien.
Diese 1955 gebaute Maschine, hat nur gerade 16'000 Flugstunden absolviert, verfügt über die originalen rechteckigen und ist zur Zeit für die Beförderung von 19 Passagieren und kann auch für deine Kapazität von 40 Passagieren entsprechend nachgerüstet werden. Anlässlich eines Checkfluges vor einigen Wochen konnten sich Francisco Agullo (Präsident SCFA), Ernst Frei und Peter Manzoni (beide Vorstand SCFA) bereits ein Bild vom sehr guten Zustand der Maschine machen. Wie weiter von Francisco Agullo und Peter Manzoni mitgeteilt wurde, soll die Maschine von einem Mitglied des SCFA und dem Hauptsponsor gekauft und anschliessend an die Super Constellation Flyers Association verleast werden. Dabei hat die SCFA das Recht, jederzeit die Maschine zu kaufen. Die Verhandlungen betreffend den Kauf- und Mietverträgen sind derzeit noch im Gange, sollte jedoch in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Wann die Überführung in die Schweiz stattfinden wird und ob die Maschine auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg oder anderswo stationiert wird, wurde jedoch nicht mitgeteilt.
Für die bisherige Maschine, der N105CF gibt es nun verschiedene Verwendungsmöglichkeiten, so kann sie beispielsweise als nahezu unerschöpfliches Reservoir an Ersatzteilen dienen, oder komplett überholt an ein Museum verkauft werden. Nach einer Fertigstellung der Arbeiten könnten bei einem solchen Vorhaben sicherlich die notwendigen Papiere von FAA für eine Experimental-Zulassung (analog der niederländischen Gruppierung) erhalten werden. Dieses Flugzeug konnte ja im vergangenen September 2002 von Avra Valley nach Amsterdam überflogen werden und soll nun in einem neuen Museum Aviadome statisch ausgestellt werden.
Zur Vereinfachung der Organisation und der Administration erhalten in den kommenden Monaten auf Beschluss der SCFA der Super Constellation Flyers Association (SCFA) alle Mitglieder des Super Constellation Supporters Club (SCSC) das Angebot, der SCFA als „Supporter Members“ ohne Stimm- und Wahlrecht beizutreten. Die Mitglieder (bisher bereits knapp 1'000) geniessen dabei wie bisher von Vorteilen, wie der Möglichkeit, mit der Super Constellation mitzufliegen (Mitgliederbeitrag zuzüglich Flugpreis), 25 % Rabatt auf Souvenirartikel, den ermässigten oder kostenlosen Zutritt zu ausgewählten Flugveranstaltungen oder anderen Events, Informationen via Newsletter und den Erhalt des Bordmagazins sowie selbstverständlich den Besuch der jährlich stattfindenden Informations-veranstaltungen des SCFA. Anlässlich der kommenden Jahresversammlung des SCSC soll dann die Auflösung entsprechend den Statuten vorgeschlagen werden.
Werner Soltermann / 16.12.2002
Homepage der Camarillo-Connie (http://www.members.tripod.com/~N73544/) (leider mit zu viel Werbung :mad: )
Foto der N73544 (http://www.aerpix.net/AP-HP/APHP104/APHP104Photo08.htm)