rebel
14.02.2004, 18:24
und noch was zum Themenkomplex um die ehemalige SWISSAIR:
(gefunden in Tagesanzeiger-Online, Meldung vom 14.02.04/14.03 Uhr)
Air Littoral am Boden
Die französische Fluggesellschaft Air Littoral darf seit Mitternacht nicht mehr fliegen. Die französischen Behörden haben der ehemaligen SAir-Group-Tochter die Flugberechtigung entzogen.
Die Direktion der ehemaligen SAir-Group-Tochter hat den Entschluss der französischen Behörden mit «Entrüstung» zur Kenntnis genommen. Die Gesellschaft befand sich seit sechs Monaten unter gerichtlicher.
Die Direktion sei entsetzt über die Gründe dieser Entscheidung, teilt Air Littoral in einem Communiqué mit. Dies insbesondere weil während der gesamten Dauer des gerichtlichen Sanierungsverfahrens und vor allem im Lauf der letzten Wochen Kontrollen der Zivilluftfahrtbehörde den exemplarischen Respekt der Regelung im Bereich der Flugsicherheit festgestellt habe.
Das Verkehrsministerium hatte Freitagabend bekannt gegeben, dass die Bedingungen für die Erneuerung der Fluglizenz nicht vorhanden seien, und dass um Mitternacht alle Flüge von Air Littoral eingestellt werden.
Die Gesellschaft Filature du Favreuil, die am 5. Februar von einem Handelsgericht in Montpellier den Zuschlag für die Übernahme von Teilen der Air Littoral erhalten hatte, sei nicht in der Lage gewesen, die nötigen Garantien und Geldmittel auszuweisen, begründete das Ministerium den Entzug der Lizenz in ihrem Communiqué.
Das Handelsgericht hatte die Filature du Favreuil, hinter der die Finanzgruppe von Alain Dumenil steht, den Zuschlag erteilt, nachdem sich die italienische Seven Group, Betreibergruppe der Fluggesellschaft Azzurra Air, aus dem Rennen zurückgezogen hatte. Alain Dumenil übernimmt zehn Flugzeuge und 292 Angestellte. Insgesamt zählt Air Littoral 17 Maschinen und 444 Lohnempfänger.
Verkehrsminister Gilles de Robien hat im Communiqué betont, dass für die Angestellten von Air Littoral bereits Massnahmen und eigene Strukturen in Montpellier vorgesehen seien, um ihnen die Jobsuche zu erleichtern.
Die Direktion von Air Littoral bezeichnete die Entscheidung als «inakzeptabel» und erinnerte daran, dass das Gericht noch nicht die Liquidation der Gesellschaft beschlossen habe. (nab/sda)
(gefunden in Tagesanzeiger-Online, Meldung vom 14.02.04/14.03 Uhr)
Air Littoral am Boden
Die französische Fluggesellschaft Air Littoral darf seit Mitternacht nicht mehr fliegen. Die französischen Behörden haben der ehemaligen SAir-Group-Tochter die Flugberechtigung entzogen.
Die Direktion der ehemaligen SAir-Group-Tochter hat den Entschluss der französischen Behörden mit «Entrüstung» zur Kenntnis genommen. Die Gesellschaft befand sich seit sechs Monaten unter gerichtlicher.
Die Direktion sei entsetzt über die Gründe dieser Entscheidung, teilt Air Littoral in einem Communiqué mit. Dies insbesondere weil während der gesamten Dauer des gerichtlichen Sanierungsverfahrens und vor allem im Lauf der letzten Wochen Kontrollen der Zivilluftfahrtbehörde den exemplarischen Respekt der Regelung im Bereich der Flugsicherheit festgestellt habe.
Das Verkehrsministerium hatte Freitagabend bekannt gegeben, dass die Bedingungen für die Erneuerung der Fluglizenz nicht vorhanden seien, und dass um Mitternacht alle Flüge von Air Littoral eingestellt werden.
Die Gesellschaft Filature du Favreuil, die am 5. Februar von einem Handelsgericht in Montpellier den Zuschlag für die Übernahme von Teilen der Air Littoral erhalten hatte, sei nicht in der Lage gewesen, die nötigen Garantien und Geldmittel auszuweisen, begründete das Ministerium den Entzug der Lizenz in ihrem Communiqué.
Das Handelsgericht hatte die Filature du Favreuil, hinter der die Finanzgruppe von Alain Dumenil steht, den Zuschlag erteilt, nachdem sich die italienische Seven Group, Betreibergruppe der Fluggesellschaft Azzurra Air, aus dem Rennen zurückgezogen hatte. Alain Dumenil übernimmt zehn Flugzeuge und 292 Angestellte. Insgesamt zählt Air Littoral 17 Maschinen und 444 Lohnempfänger.
Verkehrsminister Gilles de Robien hat im Communiqué betont, dass für die Angestellten von Air Littoral bereits Massnahmen und eigene Strukturen in Montpellier vorgesehen seien, um ihnen die Jobsuche zu erleichtern.
Die Direktion von Air Littoral bezeichnete die Entscheidung als «inakzeptabel» und erinnerte daran, dass das Gericht noch nicht die Liquidation der Gesellschaft beschlossen habe. (nab/sda)