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Das Diskussionsforum über die Luftfahrt in der Region Basel
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#1
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"SPIRIT OF SAINT-LOUIS MEMORIAL FLIGHT"
Hans-Georg Schmid wollte heute Morgen mit seinem Eigenbau "Express" von Basel Nonstop in 26 Stunden nach Oshkosh/USA fliegen. Für die 7073 km hatte er ganze 1700 Liter Treibstoff an Bord. Nach dem Tanken barst leider eine Treibstoffleitung, somit muss der Flug auf Morgen Sonntag verschoben werden.
![]() ![]() ![]() Das Cockpit ist bis in die hinteste Ecke mit Zusatztanks ausgenutzt worden ![]() ![]() Der ganze Treibstoff musste wieder abgelassen werden ![]() ![]() Mehr Infos findet ihr auch unter: www.aeroexplorer.biz/The_Polar_Frontier/Documentation_The_Polar_Frontier.pdf Geändert von Marcel B. (21.07.2007 um 14:10 Uhr) |
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#2
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An die Fotodiebe der Medien:
Das nächste Mal könnte man vielleicht anfragen ob die Bilder verwendet werden dürfen, oder zumindest Veröffentlichung mit Quellenangabe! |
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#3
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Vor genau einem Jahr habe ich diese Bilder gemacht, und beim betrachten dieser Bilder läuft es mir immer noch kalt den Rücken hinunter. Bisher habe ich nur mit sehr wenigen Leuten über dieses Unglück gesprochen, den zu sehr hatte mich dies alles mitgenommen.
Ich möchte keine Namen nennen, und werde die Betroffenen deshalb auch "nur" als Freunde benennen. Ein guter Freund von mir rief mich an, ob ich nicht vorbeikommen wolle, um bei einem Weltrekordversuch von Hans-Georg Schmid dabei zu sein. Er informierte mich darüber, wie alles ablaufen sollte. Also machte mich am Samstagmorgen auf den Weg zum Flughafen, und da stand nun dieses kleine Flugzeug neben unserer Connie, das den Rekord hätte aufstellen sollen. Beim näheren betrachten kamen bei mir immer mehr Zweifel auf. Gedanken wie: Das kann doch nicht gut gehen, die ist doch viel zu schwer beladen, gingen mir durch den Kopf. Mein Freund informierte mich, dass Probleme mit den Benzinleitungen aufgetaucht sind, da sie scheinbar dem Druck nicht standgehalten haben. Mittlerweile traf auch die Crew mit H-G. Schmid ein, die vorgängig von meinem Freund über die Panne informiert worden waren. Man war bereits dabei die Tanks zu entleeren, um die Ursache abzuklären. Ich versuchte die Situation auf Bilder festzuhalten, was mir aber irgendwie wiederstrebte. Komischerweise vermied ich es auch H-G. Schmid zu fotografieren. Zu diesem Zeitpunkt war nur ein Team von einem französischen TV-Sender anwesend, dem H-G. bereitwillig Auskunft gegeben hatte. Mit einem sehr schlechten Gefühl machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause. Mein Freund informierte mich noch darüber, dass der Start am Sonntagvormittag stattfinden würde, dementierte dies aber am nächsten Tag, da die Crew bis spät in die Nacht gearbeitet haben. Also wurde der Start auf Montagmorgen verschoben. Ich verspürte allerdings keine grosse Lust am Montag den Start mitzuverfolgen, da mich ein sehr ungutes Gefühl beschlich, dass dies nicht gutgehen kann. Also blieb ich Zuhause, bis ich kurz vor Mittag Polizei und Feuerwehrsirenen hörte, und kurz danach in den Nachrichten vom Unglück erfuhr. Ich ahnte genau was passiert war, und fühlte mich unheimlich beschissen. Es dauerte nicht lange, und schon klingelte bei mir das Telefon fast ununterbrochen. Findige Journalisten hatten meine Bilder im EAPFORUM entdeckt, und natürlich blitzschnell meine Telefonnummer herausgefunden. Es riefen mich auch Freunde an, die bei den Startvorbereitungen, und schlussentlich auch beim Start dabei waren. Sie schilterten mir genau das, was ich schon vorher befürchtet hatte, und das war zuviel für mich. Die Journalsisten wollten von mir Details wissen, die ich mittlerweile sehr wohl kannte, jedoch darüber keine Auskunft geben wollte. Schlussendlich überstiegen diese Vorkommnisse meine Kräfte, und ich rief eine-uns allen bekannte- Expertin auf dem Gebiet an. Sie hat mir geraten, einfach keine Auskunft mehr über dieses Thema zu geben, was mir sehr geholfen hatte. Mittlerweile tauchten natürlich meine Bilder in verschiedenen Medien auf, natürlich-ausser bei 20Minuten- ungefragt. Tagelang erschienen meine Fotos als Hintergrund in der Tagesschau des Schweizer Fernsehsenders, dies natürlich auch ohne vorher mit mir Kontakt aufgenommen zu haben. Logischerweise wurden meine Schreiben an den Sender auch niemals beantwortet. Ein paar Tge später sucht ich den Ort des Unglückes auf, in der Hoffnung dies besser verarbeiten zu können. Ich sah all die Spuren, die Auskunft über den Ablauf des Unglücks hinterlassen haben. In mir kam ein Gefühl von Wut und Zufriedenheit auf, Zufriedenheit das hier nicht noch Menschen, und vor allem auch Kinder zu Schaden gekommen sind. Wut............... Darüber möchte ich mich hier lieber nicht äussern. |
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